{"id":1992,"date":"2013-06-19T03:47:01","date_gmt":"2013-06-19T02:47:01","guid":{"rendered":"http:\/\/headingeast.de\/?p=1992"},"modified":"2013-06-29T12:04:39","modified_gmt":"2013-06-29T11:04:39","slug":"uzbekistan-splendor-of-bygone-days","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/headingeast.de\/de\/uzbekistan-splendor-of-bygone-days\/","title":{"rendered":"Usbekistan &#8211; Pracht vergangener Tage"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Look back over the past, with its changing empires that rose and fell, and you can foresee the future, too. <span style=\"color: #c0c0c0;\">\u2013 Marcus Aurelius<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf einer Reise entlang der Seidenstrasse finden sich insbesondere in Usbekistan eine Vielzahl architektonischer und historischer Highlights vergangener Jahrhunderte.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Weg f\u00fchrte zuerst nach Bukhara. Als ich hier am Abend 100 USD in Usbekische Som wechselte, war ich ein wenig \u00fcberrascht, was f\u00fcr einen Stapel Banknoten man mir in die Hand dr\u00fcckte. Da war jedes Mal Z\u00e4hlen angesagt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Am n\u00e4chsten Tag ging es bereits nach Samarkand, wo ich dann aber auch zwei ganze Tage rastete, nachdem ich das letzte Mal in Esfahan mehr als eine Nacht am selben Ort verbracht hatte. Auch mein Bike bekam endlich mal wieder eine anst\u00e4ndige W\u00e4sche verpasst. Die letzte gab es irgendwo in Anatolien und dazwischen lagen mittlerweile einige tausend Kilometer.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">In Bukhara und Samarkand nutzte ich die fr\u00fchen Morgenstunden bei Sonnenaufgang, um die menschenleeren Pl\u00e4tze und Strassen zu erkunden, bevor der touristische Alltag seinen gewohnten Lauf nahm. Es sind wieder einmal die architektonischen Meisterwerke, welche auf Macht und Ruhm vergangener Gro\u00dfreiche verweisen, welche nicht selten mittels unsagbarer Gewalt und \u00fcberm\u00e4\u00dfigem Herrschaftsdrang errichtet wurden.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Als ich mich dann nach Taschkent aufmachte, zeigte sich Zentralasien tats\u00e4chlich von seiner sonnigsten Seite. Morgens um 9:00 Uhr kletterte das Thermometer bereits auf 33 Grad und als ich gegen Mittag in der Hauptstadt eintraf, waren es sage und schreibe 41 Grad Celsius. Selbst in Shorts und T-Shirt ist man da wenig geneigt, lange Spazierg\u00e4nge zu unternehmen. Nun war ich allerdings nicht gerade mit Flip-Flops unterwegs und sch\u00fcttete an diesem Tag so manchen Liter Fl\u00fcssigkeit in mich hinein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Mein Hotel in Taschkent, ein \u00dcberbleibsel aus sowjetischen Zeiten, war \u00fcbel heruntergekommen und das Personal wenig interessiert, daran etwas zu \u00e4ndern. Es war gl\u00fccklicherweise nur f\u00fcr eine Nacht und so viel es mir auch nicht schwer, diesen glorreichen Ort zuvorkommender Gastlichkeit am n\u00e4chsten Morgen wieder zu verlassen.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">W\u00e4hrend Usbekistan kulturelle H\u00f6hepunkte zu bieten hatte, warteten in Tadschikistan atemberaubende Offroad-Abenteuer und eine faszinierende Bergwelt &#8230;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In Bukhara und Samarkand nutzte ich die fr\u00fchen Morgenstunden bei Sonnenaufgang, um die menschenleeren Pl\u00e4tze und Strassen zu erkunden, bevor der touristische Alltag seinen gewohnten Lauf nahm. 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