{"id":2003,"date":"2013-06-19T09:46:51","date_gmt":"2013-06-19T08:46:51","guid":{"rendered":"http:\/\/headingeast.de\/?p=2003"},"modified":"2013-09-23T04:05:10","modified_gmt":"2013-09-23T03:05:10","slug":"tajikistan-first-day-first-challenge","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/headingeast.de\/de\/tajikistan-first-day-first-challenge\/","title":{"rendered":"Tadschikistan &#8211; erster Tag, erste Herausforderung"},"content":{"rendered":"<blockquote><p>Do one thing every day that scares you.\u00a0 <span style=\"color: #c0c0c0;\">\u2013 Eleanor Roosevelt<\/span><\/p><\/blockquote>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tadschikistan war eines der L\u00e4nder auf meinem Weg nach Indien, welches einen besonderen Reiz hatte. Mehr als die H\u00e4lfte des Landes liegt oberhalb von 3.000 Metern. Das Leben in den Bergen \u2013 zeitweise ohne flie\u00dfend Wasser und Elektrizit\u00e4t \u2013 hat sich seit Jahrzehnten nicht gro\u00df ver\u00e4ndert und der Pamir Highway entlang der afghanischen Grenze ist definitiv eine besondere Herausforderung. Einige der sch\u00f6nsten Aufnahmen der letzten Wochen sind im Pamir entstanden \u2026 doch dazu sp\u00e4ter mehr.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Auf meinem Weg von Tashkent (Usbekistan) nach Dushanbe (Tadschikistan) gab es allerdings noch eine Passage, welche mich bereits seit Tagen gedanklich besch\u00e4ftigte, um nicht zu sagen in Besorgnis versetzte. Ich hatte von diesem Streckenabschnitt bereits lange vor Antritt meiner Reise geh\u00f6rt.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Es ist ein etwa f\u00fcnf Kilometer langer unbeleuchteter Tunnel. Nur ist es nicht allein die fehlende Beleuchtung, welche den Tunnel so gef\u00e4hrlich macht. Der Tunnel ist in miserablen Zustand, der Beton aufgebrochen und mit tiefen L\u00f6chern versehen. Gebrochene Metallstreben, welche den Beton stabilisieren sollten, stehen frei hervor. Zu allem \u00dcbel ist der Tunnel an mehreren Stellen mit Wasser gef\u00fcllt, was es unm\u00f6glich macht, die Tiefe der Schlagl\u00f6cher auszumachen und wie man mir berichtete, seien einige L\u00f6cher so gro\u00df, dass sie mein Vorderrad verschlucken k\u00f6nnten. Doch das ist noch nicht alles. Der Tunnel wird nicht bel\u00fcftet und durch die langsam fahrenden Lastwagen und Trucks kann die Luft extrem toxisch werden. Wenn alles gut l\u00e4uft, w\u00fcrde ich immer noch ca. 20 Minuten f\u00fcr die Durchfahrt ben\u00f6tigen \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Man gab mir im Vorfeld den wertvollen Rat, einem Fahrzeug zu folgen, um auf diese Weise tiefe Schlagl\u00f6cher rechtzeitig zu erkennen. Unmittelbar bei Einfahrt in den Tunnel entschied ich mich f\u00fcr einen z\u00fcgig fahrenden wei\u00dfen Land Rover. Ein zu langsam fahrendes Fahrzeug w\u00fcrde mit h\u00e4ufigem Stillstand die Durchfahrt erschweren und den Aufenthalt im Tunnel unn\u00f6tig verl\u00e4ngern.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Das letzte was man in diesem Tunnel haben m\u00f6chte ist eine Panne, ein kaputter Reifen oder ein Sturz. Was w\u00fcrde man in einem solchen Fall tun? Ehrlich gesagt, ich habe keine Ahnung. Man kann wohl kaum rechts parken oder mal eben einen Reifen reparieren \u2026 Ich meine, solch ein Problem w\u00fcrde man\u00a0 sicher in jedem Tunnel vermeiden wollen, aber dieser ist dann doch noch einmal etwas Besonderes \u2026<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Gravel Road Studies hat einen kurzen Trailer zusammengestellt \ud83d\ude09\u00a0 Enjoy it !<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\"><em><iframe src=\"http:\/\/player.vimeo.com\/video\/68668956?byline=false&portrait=false&title=1&autoplay=false\" width=\"600\" height=\"400\" frameborder=\"0\" webkitAllowFullScreen mozallowfullscreen allowFullScreen class=\"\"><\/iframe><\/em><\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Morgen fr\u00fch geht es in Richtung China und es k\u00f6nnte sein, dass mein Zugang zur Seite gesperrt ist. N\u00e4chste Updates werden dann erst Ende Juli wieder m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p style=\"text-align: justify;\">Tajikistan Teil II folgt\u00a0 &#8230;<\/p>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Auf meinem Weg nach Dushanbe gab es eine Passage, welche mich bereits seit Tagen gedanklich besch\u00e4ftigte, um nicht zu sagen in Besorgnis versetzte. 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